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Die Beifußblättrige Ambrosia (Ambrosia artemisiifolia), u. a. auch Ambrosia, Aufrechtes Traubenkraut und Ragweed genannt, kann beim Menschen durch den Pollen oder bei Hautkontakt heftige Allergien auslösen und entwickelt sich zunehmend zu einem Problemunkraut (schwierige Bekämpfung in bestimmten landwirtschaftlichen Kulturen, Ertragsminderung).
Die bevorzugten Lebensräume sind offene Bodenflächen wie z.B. Straßenbankette, Wegränder, Ruderalflächen (Erd- und Schutthalden, Baugebiete, Mülldeponien), Industriegelände, öffentliche (Grün)flächen, Hausgärten, Vogelfutterplätze (Ursache: mit Ambrosiasamen verunreinigtes Vogelfutter) und Äcker.
Die Bevölkerung wird um Mithilfe gebeten und ersucht, das Auftreten der Ambrosie außerhalb der Bereiche „Landesstraßen B und L" sowie „Landwirtschaft" zu melden!
Bekämpfungsaufruf
Auf Grund der von der Ambrosie ausgehenden Gesundheitsgefährdung von Menschen und der Gefährdung von landwirtschaftlichen Kulturen ist es in allen Bezirken verstärkt notwendig, vorhandene Einzelpflanzen und Bestände weitestgehend zu entfernen und die Ausbreitung der Pflanze zu verhindern. Es ist besonders wichtig, auch Einzelpflanzen zu entfernen, weil pro Pflanze durchschnittlich 4.000 Samen gebildet werden, die im Boden über Jahre keimfähig bleiben. Bei stärkerem Auftreten sind wirksame Eindämmungsmaßnahmen vordringlich.
Von Seiten der Landesstraßenverwaltung und der Landwirtschaftskammer werden die Veranlassungen für die Bereiche „Landesstraßen B und L" sowie „Landwirtschaft" getroffen.
In den übrigen Bereiche wie z.B. Wegränder, Ruderalflächen (Erd- und Schutthalden, Baugebiete, Mülldeponien), Schottergruben, Industriegelände, öffentliche (Grün)-flächen, Hausgärten und Vogelfutterplätze ist zur erfolgreichen Bekämpfung unbedingt die Mithilfe der Bevölkerung notwendig und wird um Ihre Unterstützung gebeten!
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